Hochlantsch Wanderung: Steinböcke, Gipfelkreuz & Mehr

Hochlantsch Wanderung

Teichalm Hochlantsch

Ein richtig abwechslungsreiches Abenteuer!

Tierische Bekanntschaften, Regenmantel on Tour, Speckjausn, idyllische Bergkapelle und Sonnenstrahlen am Gipfelkreuz.


Inhalt:

  • Abenteuer Hochlantsch
  • Nachwandern (Route & Daten zur Tour)
  • sonstige Tipps

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Der höchste Berg des Grazer Berglands ist der Hochlantsch auf der Teichalm. Man kann ihn auf den verschiedensten Wegen erklimmen:

Von Mixnitz über die Bärenschützklamm oder den Prügelweg. Über den Franz-Scheikl-Steig (Klettersteig C) von der Breitenau (Gh. Zirbisegger). Oder von der Teichalm aus.

Da ich lange noch keine richtige Bergsteigerin bin, aber aussichtsreiche, leichte bis mittel-schwere Wanderungen liebe, mache ich mich von der Teichalmseite auf zum Gipfel – der leichteste Weg auf den Hochlantsch.

Nachtrag 20.09.2017: Ich wurde im letzten Sommer doch noch ein klein wenig zur Bergsteigerin, deshalb hab ich auch den Weg über den Klettersteig mal für euch ausprobiert: Hochlantsch über den Franz-Scheikl-Klettersteig


Abenteuer Hochlantsch

Die Tour startet beim großen Parkplatz am Teichalmsee, der Einstieg in den Wanderweg befindet sich gleich hinter dem Teichwirt.

Der Weg ist durchgehend gut beschildert und markiert. Zuerst wandere ich über eine Wiese, doch schon bald gelange ich in den Wald, wo es dann relativ steil bergauf geht.

Ufff, endlich ein kurzes flaches Stück zum ausrasten und dann geht es noch ein letztes Mal bergauf bevor ich endlich den ersten traumhaften Ausblick genießen kann. Erstmal eine kleine Pause zum relaxen und fotografieren.

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Der Weg wird nun immer flacher und aussichtsreicher. Der anstrengende Aufstieg hat sich jetzt schon gelohnt, doch dann – was für ein Highlight – eine Herde wilder Steinböcke direkt neben dem Weg!

Das Gipfelkreuz schon in Sichtweite, gehe ich langsam an den Böcken vorbei und komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, was für eindrucksvolle Tiere!

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Das Gipfelkreuz muss über einige kleine Felsen erklommen werden. Die Aussicht ist traumhaft – auf der einen Seite kann man bis zum Ausgangspunkt am Teichalmsee sehen, auf der anderen genießt man Blicke über das Grazer Bergland.

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Ein paar Wolken ziehen auf und Hüllen den Gipfel langsam ein, weiter geht meine Tour zum Steirischen Jockl und zur Kapelle Schüsserlbrunn. Der Weg dort hin führt recht steil bergab über Stock und Stein. Achtung Rutschgefahr bei feuchtem Wetter!


Am nächsten Ziel angelangt gibt’s ein rotes Kracherl zur Belohnung. Bevor es weiter geht mache ich noch ein kurzer lohnenden Abstecher über die 198 Stufen zur Wallfahrtskapelle.

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Am gemütlicheren Rückweg mache ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Picknickplatz um endlich meine wohlverdiente Speckjause zu essen. Schon bald werde ich fündig – gleich mal die neue beschichtete Picknickdecke ausprobieren.

Keine 10 Minuten wieder zurück auf dem Weg beginnt es zu regnen, Gott sei dank ist mein oranger Regenmantel immer mit dabei. Kaum habe ich den Mantel übergeworfen geht es so richtig los.

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Es macht Spaß im Regen zu wandern – wenn man einen Regenmantel an hat. Aber selbst dieser schützt natürlich nicht komplett, platschnass vom Knie abwärts und mit 1000 Bildern im Kopf komme ich wieder beim Auto an.

Das war der Tag an dem ich entschied mir endlich eine Regenhose zu kaufen!

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Nachwandern

Route

Parkmöglichkeiten beim Teichalmsee. Zuerst über den Weg 740 vom Teichwirt zum Gipfelkreuz, dann weiter zum Gh. Steirischer Jockl. (Wer möchte kann von hier aus über 198 Stufen einen Abstecher zur Wallfahrtskapelle Schüsserlbrunn machen) Über den Verbindungsweg Nr. 3 kommt man direkt auf den Weg 745 und entlang des Mixnitzbachs zurück zum Ausgangspunkt. Wer möchte kann statt dem Verbindungsweg, die Variante über das GH. zum Guten Hirten wählen.

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Daten zur Tour

  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Gehzeit: 4 – 4,5 Stunden
  • Länge: 10,7 km
  • Höhenmeter: 638 m
  • Höchster Punkt: 1720 m
  • Ausgangspunkt:
    • Parkplatz am Teichalmsee, Einstieg hinter dem Teichwirt
  • Einkehrmöglichkeiten:
    • Teichwirt, Steirischer Jockl, Gasthaus zum Guten Hirten (mit kleinem Umweg)

Tipps

Tipp: Eine leckere Jause macht das Wandern gleich dreifach so toll! 🙂 Damit du deine Jause auch überall genießen kannst, empfehle ich dir, so wie wir, eine beschichtete Picknickdecke in den Rucksack zu packen.

Tipp: Was uns dieser Ausflug wieder mal gezeigt hat – wie wichtig es ist stets eine gute Regenkleidung mit dabei zu haben.

Tipp: Doch lieber den Klettersteig ausprobieren? Die Beschreibung und alle Infos dafür findest du hier: Hochlantsch über den Franz-Scheikl-Klettersteig



Welche Wege auf den Hochlantsch hast du schon ausprobiert? Noch keinen? Na dann rauf mit dir, worauf wartest du noch?! Ich freu mich schon auf dein Kommentar – oder schick mir ein E-Mail: Kontakt

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Viel Spaß ❤

 

Eva

Eva, 24 - ACHTUNG gefährlich - 1.DAN im Judo! Hallo, ich bin die ältere - aber trotzdem kleinere - Schwester vom Freizeit- & Reiseblog Days Weekends & More. Außerdem bin ich wohl die "Planerin" von uns zwei Mädels, ich könnte stundenlang einfach nur Routen festlegen, Wanderungen heraussuchen und To-Do Listen erstellen - deshalb studiere ich wohl Logistik. :) Ich liebe es einfach draußen zu sein und die Vielfalt der Natur zu entdecken, es gibt wohl kaum einen Nationalpark auf dieser Welt den ich nicht unglaublich gerne mal besuchen würde. PS: Leckeres Essen ist mir auch ziiiiemlich wichtig. ;)

5 thoughts on “Hochlantsch Wanderung: Steinböcke, Gipfelkreuz & Mehr

  1. Danke für den tollen Wandertipps! Die Gegend rund um Graz kenne ich noch gar nicht.
    So viele Steinböcke in nächster Nähe zu beobachten, ist ganz schön eindrucksvoll. Mit meinem Hund, der alles mit 4 Beinen hüten will, bin ich da aber immer vorsichtig und trete schnell den Rückzug an.
    Viele Grüße
    Carolin

    1. Hallo Carolin,

      bitte, sehr gerne! Das grazer Bergland hat wirklich eine Menge toller Wanderungen zu bieten, kann ich dir nur empfehlen. Da ich gleich im Norden von Graz wohne bin ich wirklich sehr oft dort unterwegs.
      Ja Steinböcke sind herrliche Tiere und irgendwie respekteinflößend. Kann ich sehr gut verstehen, dass du mit deinem Hund da immer vorsichtig bist.

      Sonnige Grüße,
      Eva

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