Hund & Katze – meine Vorbereitungen für eine entspannte Zusammenführung

Wenn du !!NEWS!! Wir bekommen tierischen Zuwachs – mein erster Hund! schon gelesen hast weist du ja bereits, dass bald ein Hündchen bei uns einziehen wird. Und da ich auch einen Kater habe (Spocki) der in unserem Haus und im Garten regiert, ist es mir besonders wichtig, dass die zwei sich von Anfang an gut verstehen. Beziehungsweise sich zumindest akzeptieren. Da unser Spocki ein Freigänger ist und viel Zeit draußen verbringt, möchte ich auf keinen Fall, dass er sich nicht mit dem Hund versteht und deshalb zum Nachbarn umzieht! Hier meine Gedanken wie ich die Katze an den Welpen gewöhnen möchte

Gleich vorweg – ich bin (noch) kein Hundeprofi, habe mich aber mit diesem Thema intensiv beschäftigt und werde euch in diesem Beitrag erzählen wie ich mich persönlich auf diese Situation vorbereite.

Im Nachhinein wird es dann natürlich auch einen Bericht geben ob alles nach Plan verlaufen ist. 😉

P.S. Hundefotos gibts leider noch keine aber dafür jede Menge Spocki-Fotos! 🙂

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Veränderung findet statt, schon bevor der Hund einzieht

Stell dir vor du wohnst alleine in einem Haus, sitzt beim Essen immer am selben Platz und du schläfst jeden Tag in deinem Bett – es ist eben dein Haus. Plötzlich zieht ungebeten ein Mitbewohner bei dir zu Hause ein und alles verändert sich. Du musst dein Essen auf einmal an einem anderen Platz essen, hast in deinem Wohnzimmer keine Ruhe mehr und Abends stiehlt dir der „Neue“ auch noch deinen Schlafplatz! Nicht gerade sympathisch oder? Ich bin mir sicher, ich würde auch nicht gerade vor Freude in die Luft springen – ganz im Gegenteil.
So muss das Ganze aber auf keinen Fall ablaufen, es gibt viele Dinge die man schon im Voraus beachten kann um die Katze schonend auf ihren neuen „Freund“ vorzubereiten. Das Wichtigste dabei ist – Zeit. Du solltest schon bevor der Hund bei dir einzieht Zeit einplanen in der schon nach und nach Veränderungen für die Katze stattfinden.
Wie ich das Ganze angehe verrate ich dir jetzt:

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Futterplatz erhöhen

Ich glaube, es stimmt mir jeder zu wenn ich sage: beim Essen will man seine Ruhe haben! Genauso geht’s der Katze auch. Sie möchte weder von einem quirligen, verspielten Welpen gestört werden, noch ihr Essen mit ihm teilen. Deswegen ist es durchaus ratsam den Futterplatz schon im Vorhinein zu erhöhen. So, dass die Katze beim Essen nicht vom Hund gestört werden kann. Katzen sind Gewohnheitstiere, deswegen ist es mir wichtig, dass die Katze schon Zeit hat, sich an den neuen Futterplatz zu gewöhnen bevor der Hund eintrifft. Sie wird so diese Veränderung nicht direkt mit dem Hund in Verbindung bringen und sich auch nicht durch ihn verdrängt fühlen.

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„Hundesichere“ Zonen festlegen

Im Moment gehört Spocki das ganze Haus, er kann überall ungestört schlafen, spielen und gestreichelt werden. Wenn der Hund dann da ist, wird es höchst wahrscheinlich nicht mehr ganz so ruhig sein und unser Kater wird einen Rückzugsort benötigen zu dem der Hund keinen Zugang hat.
Ich habe dazu eines meiner Zimmer ausgewählt wo ich demnächst eine Katzenklappe in die Türe einbauen werde. Das mache ich natürlich auch wieder ca. 2 Monate im Voraus, damit die Katze Zeit hat sich an die Klappe zu gewöhnen und lernt wie man sie benutzt. Auch unser Bett, die Wohnzimmercouch sowie die Küche werden für den Hund von Anfang an Tabu sein, da darf weiterhin nur unser Spocki rein.
So wird er immer genügend Plätze haben an denen er seine Ruhe hat und sich wohl fühlen kann.

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An den Geruch gewöhnen

Wenn du deinen Welpen, so wie ich, von einem Züchter holst solltest du sobald der Welpe um die 4 Wochen alt ist, die Möglichkeit haben ihn zu besuchen. Nimm eine Decke, ein Kleidungsstück oder irgendetwas anders mit zum Züchter, das nach deiner Katze riecht und im Gegenzug nimmst du eine Decke die nach dem Hund riecht mit nach Hause. Die Decken werden dann hin und her getauscht. So haben die beiden schon im Vorhinein die Möglichkeit sich „riechen zu lernen“ und können sich so schon ein wenig aus der Distanz näher kommen.

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An Hundelaute gewöhnen

Ich weiß zwar nicht, ob es im Endeffekt  bei der Zusammenführung von Hund und Katze wirklich hilft, aber ich spiele meinem Spocki trotzdem regelmäßig Hundegebell und Welpenlaute vor. Einfach nur, damit diese Geräusche für ihn normal werden und er sich vielleicht nicht so erschreckt wenn der Hund beim Einzug Laute von sich gibt.

 


Hundeplätze schon früh festlegen

Schon jetzt steht mein Hundebett im Wohnzimmer an dem Platz wo später mein Hund liegen wird. Ganz einfach aus dem Grund, dass Spocki sich schon jetzt an den Gegenstand gewöhnt. Tatsächlich hat er das Bettchen sofort genau unter die Lupe genommen und mit einem lauten MIAUU gefragt, was das denn sein soll? Schon bald hat er sich zum ersten mal hinaufgelegt, woraufhin ich ihn sofort von dort auf die Couch gehoben hat. Er soll ja immerhin auch lernen, dass das nicht sein Platz ist. Genau das gleiche mache ich auch mit dem Schlafplatz in meinem Zimmer – das Hundebett ist für die Katze tabu und das Menschen/Katzenbett ist für den Hund tabu.

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Schlechte Erfahrungen mit Hunden vermeiden

Ein weiterer Punkt, der erleichtern kann die Katze an den Welpen zu gewöhnen ist, wenn die Katze zuvor keinen unangenehmen Kontakt mit Hunden hatte. Das heißt nie von einem Hund gejagt, verletzt oder erschreckt wurde. Leider ist das oft sehr schwer zu beeinflussen, vor allem wenn die Katze, so wie meine, ein Freigänger ist.

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Bist du auch schon mal vor der Herausforderung gestanden und musstest die Katze an den Welpen gewöhnen? Und hast du noch weitere gute Tipps? Ich freue mich wirklich sehr über hilfreiche Kommentare!! 🐾 Oder schick mir auch gerne jederzeit ein E-Mail, ich freu mich über jeden Tipp und Ratschlag: Kontakt

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Helena

Helena, 19 - ACHTUNG chaotisch! Hallo ich bin die jüngere aber größere Schwester vom Freizeit- & Reiseblog Days Weekends & More. Ich liebe es draußen zu sein, die Natur zu entdecken und ganz besonders liebe ich Tiere - deswegen studiere ich wohl auch Biologie. (: Außerdem bin ich wohl die "Kreative" von uns zwei, ich könnte stundenlang basteln, an kreativ-Projekten arbeiten, musizieren, dekorieren, backen und so weiter... Kurz und Knapp, alles was ich zum glücklich sein brauche ist: meine Katze & mein Hund, meine Familie, die Natur, kreative Freiheit, gutes Essen & mein ganz persönliches Chaos! :)

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